Neue Startgutschriften der VBL in der Kritik

Der Berliner VSZ hatte seine Mitglieder und alle von der Umstellung des Gesamtversorgungssystems der VBL und ZVK Betroffenen des öffentlichen Dienstes, alle Interessierten, Freunde und Bekannte zu einer Informationsveranstaltung in die alte Feuerwache in Berlin Mitte eingeladen.

Und zahlreiche Interessierte waren erschienen, haben sehr rege diskutiert und auch spontan Beitrittsanträge für den VSZ beantragt. Dennoch hätten es vor allem wegen der Bedeutung für jeden betroffenen künftigen Rentner mehr sein müssen, schätzt der Berliner Vorstand ein.

Rechtsanwältin Hansen und Rechtsanwalt Mathies, Vorsitzender des VSZ e. V. aus Göttingen gaben kompetent Auskunft zu den neuesten Entwicklungen in der Rechtsprechung des Zusatzversorgungsrechtes, insbesondere über die seit Mitte 2018 neu berechneten VBL-Startgutschriften.

Besonders betroffen sind hier die so genannten „Rentenfernen“ – also die Geburtsjahrgänge 1947 und jünger.

Nach der Neuregelung der Tarifvertragsparteien vom 08. Juni 2017 zur VBL- Rente werden die Startgutschriften für rentenferne Versicherte von der VBL neu berechnet. Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass die Neuregelung erneut wegen eines Gleichheitsverstoßes für „Früheinsteiger“ rechtswidrig ist und nur wenigen Versicherten eine geringe Nachbesserung bringt.

Alleinstehende rentenferne Versicherte bleiben benachteiligt, ebenso wie Frauen, Schwerbehinderte u.a. Darüber hinaus fehlt eine Dynamisierung der Anwartschaft vom 31.12.2001 - Startgutschrift der VBL - bis zum jeweiligen Rentenbeginn und es fehlt der Schutz der Höhe nach durch die Mindest-versorgungsrente nach altem Recht.

Weitere Informationenunter: www.hansen-riebe.de, https://www.ra-mathies.info/ und www.startgutschriften-arge.de

Infoveranstaltung: Neue Startgutschrift für die VBL- Rente

Rechtsanwalt Mathies und Rechtsanwältin Hansen vom VSZ informieren

am Montag,11. Februar 2019 um 17.30 Uhr
Alte Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40-41, 10969 Berlin, Veranstaltungssaal

Nach der Neuregelung der Tarifvertragsparteien vom 08. Juni 2017 zur VBL- Rente werden die Startgutschriften für rentenferne Versicherte – Geburtsjahrgang 1947 und jünger – von der VBL neu berechnet. Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass die Neuregelung erneut wegen eines Gleichheitsverstoßes für „Früheinsteiger“ rechtswidrig ist und nur wenigen Versicherten eine geringe Nachbesserung bringt. Alleinstehende rentenferne Versicherte bleiben benachteiligt, ebenso wie Frauen, Schwerbehinderte usw. Darüber hinaus fehlt eine Dynamisierung der Anwartschaft vom 31.12.2001 (Startgutschrift der VBL) bis zum jeweiligen Rentenbeginn und es fehlt der Schutz der Höhe nach durch die Mindest-versorgungsrente nach altem Recht.

Die Einspruchsfrist beträgt – je nach Erhalt der persönlichen Mitteilung einer Neuberechnung der Startgutschrift durch die VBL – nur sechs Monate!

Ein Schreiben als Muster finden Sie auf der Startseite.

Berliner Brief

Im Juni 2017 haben die Berliner VSZ'ler einen Brief an Bundesministerien, Staatskanzleien, Parteien, Gewerkschaften, Redaktionen und andere versendet um auf die Probleme mit der VBL-Rente aufmerksam zu machen.

VSZ unterstützt Streikende

Neu ist das Bestreben der öffentlichen Arbeitgeber, ein Gehaltsplus gegen ein Rentenminus bei den Tarifverhandlungen eintauschen zu wollen. Es ist wie das Spiel von der linken in die rechte Tasche - auf Kosten der Rentner und Rentnerinnen, Pensionäre und Pensionärinnen. Lohnerhöhungen gegen Rentenkürzungen ins Spiel zu bringen - an diesem Punkt scheiterten bisher alle Tarifverhandlungen. ver.di macht gemeinsam mit anderen Gewerkschaften - GEW, GdP, dbb - Druck mit Warnstreiks gegen die massiven Eingriffe der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vor der nächsten Verhandlungsrunde.